Am Sonnenhang von Albinen entsteht unser Safran langsam. In kleinen Mengen, von Hand und ohne Eile. Die Warteliste erfährt zuerst, wann der erste Safran bereit ist.
Michi und Georg. Zwei Nachbarn in Albinen. Zwischen unseren Häusern liegt ein Hang auf der Sonnenseite. Irgendwann stand die Frage im Raum: Warum eigentlich nicht Safran?
Seitdem wird geplant und vorbereitet – und aus der Idee wird langsam ein Feld. Ende Juli kommen die Knollen in den Boden. Von Hand, Reihe für Reihe.
Im Herbst zeigt sich, wie der Hang antwortet. Wenn die Krokusse blühen, zählt jeder Morgen. Gepflückt wird früh, solange der Hang noch kühl ist und die Blüten noch geschlossen sind. Die roten Fäden werden am selben Tag gezupft und danach sorgfältig getrocknet.
Aus jeder Blüte bleiben am Ende drei rote Fäden. Jeder einzelne zählt. Erst wenn das Aroma stimmt, kommt der Safran ins Glas.
Eine kleine Ernte. Vom Sonnenhang in Albinen.
Juni 2026. Gras raus, Boden auflockern, Steine weg – alles von Hand. Der erste Abschnitt ist geschafft. Ende Juli kommen die Knollen in den Boden.
Vor uns Albinen. Gegenüber die Felswand. Dazwischen der Hang. Hier bauen wir unseren Safran an.
Nachts zeigt sich derselbe Hang anders: dunkler, ruhiger, mit Sternspuren über Albinen.
Nach der Herbsternte. Der Safran wird getrocknet und ruht danach einige Wochen, bis das Aroma stimmt. Die Warteliste erfährt zuerst, wann es losgeht.
Auf dem Feld arbeiten wir mit Spaten, Hacke und Schubkarre. Maschinen nutzen wir keine. Der Boden wird von Hand vorbereitet, die Knollen von Hand gesetzt, die Blüten von Hand gepflückt.
Weniger als man denkt. Für ein Risotto für vier Personen reicht meist eine kleine Menge. Zu viel Safran wird schnell dominant.
Den Preis nennen wir mit dem Verkaufsstart, wenn Menge und Qualität der Ernte klar sind. Fair soll er sein: nicht Supermarkt, nicht Luxusshow, sondern ehrliche Handarbeit.
Dunkel, trocken und gut verschlossen hält Safran lange. Am intensivsten sind Aroma, Farbe und Würze in den ersten ein bis zwei Jahren.
Weil wir erst verkaufen, wenn der Safran bereit ist und wir wissen, wie viel es gibt. Eine Ernte. Eine Nachricht. Die Warteliste zuerst.
Unsere erste Ernte ist limitiert.
Wie limitiert, entscheidet die Natur.
Kein Shop. Kein Dauerverkauf.
Eine Ernte. Eine Nachricht.
Und vielleicht dein Glas.